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Roboterbraut und automatischer Doktor? – Wo Roboter zum Einsatz kommen

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Was früher noch als unwirklich klang, ist heute immer öfter in den Medien zu hören: Roboter übernehmen die Welt. Ganz so dramatisch ist die Roboterinvasion jedoch (noch) nicht. Roboter übernehmen vielleicht nicht die ganze Welt, aber doch zahlreiche Bereiche unseres Arbeitslebens. Immer öfter werden sie für Abläufe im Büro, auf Farmen oder sogar in der Medizin eingesetzt. Jetzt sollen sie auch unser Privatleben aufbessern. Wird der Menschen denn überhaupt noch gebraucht?

Gesundheit und Liebe

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Wenn es um das Privatleben geht, sind viele Menschen relativ skeptisch im Umgang mit Robotern. Die eigene Gesundheit steht da ganz oben. Zwar hat kaum ein Patient ein Problem damit, wenn Chirurgen verschiedenste Maschinen einsetzen, um präzisere Arbeit zu leisten, eine gänzliche Betreuung durch Roboter scheint jedoch für die meisten unvorstellbar. Tatsächlich haben Roboter bereits große Beiträge in der Medizin geleistet, wie in der Infografik Mensch vs. Maschine verdeutlicht wird. So soll eine Maschine Krebserkrankungen vorhersagen können, bevor erste Symptome auftreten und dabei mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit recht haben. Auch für die Heilung von Krebs werden bereits erste Nanoroboter getestet, die den beschädigten Zellen die Blutzufuhr abschnüren sollen, so das Ärzteblatt. Geht es jedoch um die Betreuung und Interaktion mit Patienten, sind Ärzte immer noch unersetzlich.

Darüber hinaus werden auch im Dating immer öfter Roboter eingesetzt. Apps wie Tinder und Bumble verwenden Automationen, um passenden Paare zu finden und Usern die besten Vorschläge aufzuzeigen. Geht es darum, einen echten Roboter zu daten, sind die meisten jedoch sehr skeptisch. Zwar gaben 25 % der befragten Millenials in einer Umfrage an, sich eine Beziehung mit einem Roboter vorstellen zu können, wie dies jedoch auf emotionaler Ebene funktionieren würde, bleibt fraglich.

Arbeit und Effizienz

Besonders in unserer Arbeitswelt haben Roboter vermehrt Einzug gehalten. Sie erledigen monotone Abläufe und können mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz sogar schon eigene Entscheidungen treffen. Zum Beispiel als Anwälte sind die Maschinen sehr dienlich und können sich deutlich schneller durch Verträge arbeiten. Auch im Bereich der Lebensmittelherstellung sind die Roboter sehr gefragt. Eine japanische Farm soll ihre Produktivität durch den Einsatz von Roboterfarmern um 1000 % gesteigert haben. Mit dem „Farmbot Genesis“ soll laut Wirtschaftswoche auch schon das Pflanzen von Gemüse via App möglich sein.

Sogar professionelle Sportler könnten durch Maschinen ersetzt werden. Die Organisatoren des RoboCup Turniers lassen bereits heute ferngesteuerte Fußballer am Spielfeld gegeneinander antreten. Bis 2050 wollen sie diese so gut machen, dass sie den WM-Sieg ergattern können.

Während viele Bereiche der Arbeitswelt durch Roboter erleichtert werden, suchen Menschen in ihrem Privatleben immer noch nach menschlichen Verbindungen. Zwar kann die Maschine auch hier unterstützen, am Ende wollen wir jedoch nicht mit einer Roboterbraut vor dem Altar stehen.

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