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Ninja hinterlässt auf Twitch eine große Lücke

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Anfang August wurde bekannt, dass der wohl bekannteste Streamer der Welt der Plattform Twitch den Rücken kehrt und von nun an seine Inhalte nur noch exklusiv auf der Streamingplattform von Microsoft präsentiert. Der Wechsel wird in der Szene mit Spannung beobachtet, da Ninja das Aushängeschild von Twitch war und nun viele Zuschauer auf Mixer locken könnte.

Dass Ninja bei Twitch eine Lücke hinterlässt und nicht gleichwertig zu ersetzen ist, war natürlich allen Beteiligten klar. So musste Microsoft sicher tief in die Tasche greifen, um sich die Dienste von Tyler Blevis, wie Ninja mit bürgerlichen Namen heißt, zu sichern. In der Szene wird von mehreren Zehntausend Us-Dollar im Monat alleine für den Wechsel hin zu Microsofts Twitch gesprochen.

Der junge Amerikaner mit den bunten Haaren ist der Überflieger der Szene. Er streamt mit Megastars wie Drake seine Duelle, wird von dem weltbekannten österreichischen Energiedrinkhersteller gesponsert und sitzt bei großen Sportereignissen mit den Superstars in der ersten Reihe. Dass er nicht gleichwertig zu ersetzen ist, ist logisch. Seine Berühmtheit in der Szene ist aber auch glücklichen Umständen zu verdanken. Zwar war er schon länger Teil der Szene, doch seinen kometenhaften Aufstieg hat er auch sehr dem Erfolg des Spieletitels Fortnite zu verdanken. Er war lange einer der besten Spieler des Spiels und zog auch sehr viele Zuschauer an, da man auf seinem Twitch Kanal beobachten konnte, wie ein Streamer Höhen erreicht, die man davor nicht kannte. Vor seinem Wechsel hatte er 15 Millionen Follower auf Twitch. Somit hatte er mehr als doppelt so viele Follower als der zweiterfolgreichste Streamer auf der Plattform und nahm monatlich mehrere Hunderttausend US-Dollar ein. „Tfue“ kommt aktuell nur auf etwa 6.800.000 Follower.

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Die nächsten Wochen werden nicht nur für Ninja und Microsoft sehr wichtig. Die ganze Streamingszene, sei es aus den verschiedenen E-Sports Titeln wie DOTA2, CS:GO und Fortnite, aber auch die Streamer, die keine Verbindung zum E-Sport haben, beobachtet die Entwicklung Rund um den Wechsel der Plattform. Die Zahlen können zur Analyse herangezogen werden, ob sich auch für manch andere ein Wechsel lohnen würde. Zwar ist Twitch der absolute Marktführer, doch ist Mixer, besonders was die Technik angeht, mindestens gleichwertig.

Die ersten Zahlen, die in den letzten Tagen vermeldet wurden und auf Ninjas Mixer Profil jederzeit einsehbar sind, waren vielversprechend. Seit erstem August hat Ninja schon über 1.750.000 Follower gesammelt und der erste Stream auf der neuen Plattform konnte im Schnitt 65.000 Zuschauer generieren. Allerdings sind die Zahlen gekünstelt, da User aktuell ein Gratisabo für Ninjas Kanal abschließen können. Wenn dieses Ende September ausläuft, wird sich zeigen, welche Auswirkungen der Plattformwechsel auf Twitch, Mixer und auch die Einkünfte Ninjas hat.

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