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Trotz langer Gamingsessions gesund bleiben

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Gaming wird immer beliebter. Während früher hauptsächlich Jugendliche Stunden vor Konsole oder Computer verbrachten, um in der virtuellen Welt von Level zu Level fortzuschreiten, ist das Spielen von Videospielen heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Getrieben durch die technische Entwicklung und den E-Sports, der virtuelle, in Ligen organisierte Duelle zum Massenphänomen gemacht hat, sitzen heute viele Bundesbürger mehrere Stunden pro Tag an PC oder Konsole und zocken.

Die Menschen, die überdurchschnittlich viel zocken, begründen dies mit dem Spaß und der Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen. Doch zu viele und zu lange Gamingsessions können die Gesundheit gefährden und aus Spaß bitteren Ernst machen.

Für ausreichend Bewegung sorgen

Das lange Sitzen und Starren auf dem Bildschirm kann verschiedene körperliche Beschwerden hervorrufen. Häufig wird Fettleibigkeit mit Menschen, die gerne Videospiele spielen, in Verbindung gebracht. Besonders Jugendliche, die direkt nach der Schule Videospiele spielen und so den Großteil des Tages sitzen, sind gefährdet, an Fettleibigkeit zu erkranken. Der Mangel an Bewegung und das schnelle Essen in einer kurzen Pause vom Videospiel können zu rapider Gewichtszunahme führen. Da Fettleibigkeit zu einer Senkung des Testosteronspiegels führen kann, leidet auch die Leistung in der virtuellen Welt. Die Erhöhung der Reaktionszeit und geistige Benommenheit werden mit einem sinkenden Testosteronspiegel in Verbindung gebracht.

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Um Fettleibigkeit und anderen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems vorzubeugen, sollten Gamer für ausreichend Bewegung im Alltag sorgen. Regelmäßige Sporteinheiten, kurzes Stretchings während der Spielpausen, der Verzicht auf den Aufzug zugunsten der Treppe oder der Wechsel von Auto auf das Fahrrad sind nur einige Tipps für mehr Bewegung und ein gesünderes Leben.

Auf die richtige Haltung achten

Auch die Haltung und somit die Skelettmuskulatur können durch lange Gamingeinheiten geschädigt werden. Ähnlich wie Büroarbeiter klagen auch Hobby- und Profigamer regelmäßig über Rücken- und Nackenprobleme. Diese sind Folge des langen Sitzens und auf dem Bildschirm starren. Meist fällt der Oberkörper im Sitzen nach vorne und die stützende Muskulatur wird überlastet. Dies ist entweder Folge des langen Sitzens und der damit verbundenen Überanstrengung der beanspruchten Muskelgruppen oder Folge einer Fehlhaltung vor dem Bildschirm.

Zur Vermeidung von Problemen in Rücken und Nacken sollte zunächst genau auf die Sitzposition geachtet werden. Ähnlich wie im Bürostuhl gibt es auch für das Gaming eine „optimale Haltung“. Wer regelmäßig zockt, sollte dies in einem orthopädisch günstigen Stuhl tun und sich genau mit der Sitzposition auseinandersetzen. Viele Ratgeber, die für die Position am Arbeitsplatz geschrieben wurden, können auch für das Gaming angewandt werden. Zudem beugen regelmäßige Dehn- und Kraftübungen des stark beanspruchten Bereichs schwerere Probleme im Alter vor.

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Viele Gamer vernachlässigen die Hinweise auf die Folgen für ihre Gesundheit. Sie können mit den Folgen für die Performance beim Gaming angesprochen werden. Wer regelmäßige Pausen vom Gaming macht, ausreichend Zeit an der frischen Luft verbringt und sich gesund ernährt, steigert seine physische und psychische Leistungsfähigkeit. So kann eine Joggingrunde an der frischen Luft auch helfen, den Endgegner, den man trotz etlicher Versuche nicht schlägt, aus dem Weg zu räumen.

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